Donnerstag, 16. Februar 2017

Oma's Quarkspitzen


Vor ein paar Tagen war ich auf der Suche nach Gerichten für die kommende Woche und habe mal wieder meinen überquellenden Rezepteordner durchwühlt. Dabei ist mir ein altes, handgeschriebenes Rezept für die Qarkspitzen von meiner Oma in die Hände gefallen. Auch gerade passend zur Faschingszeit.

Diese Quarkbällchen heißen glaube ich auch in jeder Region deutschlands anders. Im Osten heißen sie jedenfalls Quarkspitzen. Die haben mich dann auch wieder kurz an meine Kindheit erinnert, da ich in den großen Sommerferien oft 3 Wochen bei Oma und Opa verbracht habe und es jeden Tag zum Kaffee etwas Gebackenes gab. Einen Tag ohne Kaffee und Kuchen gabs es nicht. Somit wurde das Rezept gleich auf die Seite gelegt und ein paar Tage später mal ausprobiert. Denn ich muss zugeben, bisher hab ich die Quarkspitzen noch nie selbst gemacht. Aber die sind echt lecker und schön luftig geworden. Logisch, dass da frisch aus dem Topf und in Zucker gewälzt schon ein-zwei verschwunden sind :-)



Zutaten für 20-25 Stück

 30 g Butter oder Margarine
1 Prise Salz
80 g Zucker
1/2 Zitrone (Saft und Schale)
2 Eier
200 g Quark (250 g gehen auch)
200 g Mehl
 1/2 Päckchen Backpulver

Schweineschmalz oder
Pflanzenfett zum Frittieren
Zucker


Die Butter, Salz, Zucker und die abgeriebene Zitronenschale gut aufschlagen. Dann den Saft der halben Zitrone, die Eier und den glatt gerührten Quark zugeben. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und nach und nach unter den Teig rühren. Dieser wird zwar etwas zäh, das hat aber mit meinem Handrührer ganz gut funktioniert.

Nun werden die Bällchen frittiert. Da ich keine Fritteuse habe, geht das natürlich auch einfach in einem Topf. Dafür das Fett darin schmelzen lassen und erhitzen (ca. 5 cm hoch reicht). Die richtige Temperatur muss man etwas rausfinden; es darf jedenfalls nicht zu heiß sein, da die Bällchen sonst außen braun werden und innen noch nicht durch sind. Den Herd also nicht auf die höchste Stufe stellen. Nun zwei Löffel kurz in das Fett tauchen (damit der Teig nicht so daran klebt), kleine Stücke abstechen und für ein paar Minuten in das Fett geben, dabei ab und zu wenden. Ich habe erstmal einen probiert, ob die Temperatur passt. Das hat man aber schnell raus. Wenn die Bällchen außen schön goldbraun sind und der Teig innen durchgebacken ist, werden sie noch warm in Zucker gewälzt. Frisch und warm schmecken sie natürlich am Besten.



Mal sehen, was es als nächstes gibt. Das ist richtig schön, wenn man mal genug Zeit für solche Sachen hat ohne viel Stress. Heute Nachmittag werde ich dann wohl noch etwas 
die Sonne genießen.

Liebe Grüße
Nicole



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