Freitag, 4. August 2017

Fondanttorte mit Himbeer-Creme zur Babypause

Endlich komme ich mal wieder dazu, ein neues Rezept zu posten. Im Moment fehlt mir doch ein bisschen die Zeit dazu. Mit Baby garnicht mehr so einfach, mal eben was zu backen/kochen, zu fotografieren und gleich den Post zu machen. Aber wir haben uns ganz gut eingelebt mittlerweile und ich denke, dass ich nun langsam wieder etwas öfter was machen kann.

Von einer lieben Freundin hatte ich den Auftrag, eine Torte für die Arbeitskollegen zum Abschied in die Babypause zu machen. Ein bis (chen auf Pinterest gestöbert und schon hatten wir das gewünschte Motiv. Ich selber habe mich auch gefreut, endlich mal wieder eine Motivtorte machen zu dürfen, das hat mir wirklich Spaß gemacht und ich war zufrieden mit dem Ergebnis, optisch und geschmacklich auch (wo nach so lange Zeit schon mal was schief gehen kann). Gefüllt war die Torte mit einer Himbeer-Mascarpone-Creme, welche trotz der Wärme nicht zu "schwer" war.




Zutaten für 26 cm Springform

6 Eier
150 g Zucker
150 g Mehl
1 Prise Salz
2 TL Backpulver

500 g TK Himbeeren
2 EL Puderzucker
500 g Mascarpone
300 g Magerquark
 300 g Sahne
75 g Zucker
8 TL San Apart

Für die Fondant-Deko
(kann man natürlich auch weg lassen
oder anders machen)

200 g Vollmilschokolade
200 g Zartbitterschokolade
200 g Sahne

1 kg Fondant weiß
300 g Fondant rosa
Zuckerperlen weiß/rosa
Lebensmittelfarbe schwarz (Stift oder Paste)
Ausstecher Buchstaben, Schmetterling, Blume



Diesmal gibt es nur ein schnelles Anschnitt-Bild, da ich die Torte ja abgeben musste :-) 
Aber man kann zumindest sehen, wie sie innen aussah.


Zubereitung

Zuerst wird der Bisquit hergestellt. Dafür die Eier trennen, das Eiweiß mit der Prise Salz und 100 g Zucker steif schlagen. Eigelb mit den restlichen 50 g Zucker schaumig schlagen, bis die Masse hell wird. Das Eiweiß unter das Eigelb heben; Mehl mit Backpulver mischen, in den Teig sieben und vorsichtig unterrühren. Den Teig in eine nicht gefettete Springform füllen (den Boden mit Backpapier auslegen) und bei 175 °C ca. 25 Minuten backen. Stäbchenprobe machen, ob der Teig fertig ist.
Auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen und 2 mal waagerecht durchschneiden.

Für die Ganache, welche unter den Fondant kommt (dieser darf nicht mit der Mascarpone-Creme in berührung kommen) die Schokolade in Stücke brechen und in eine Schüssel geben, Sahne kurz aufkochen, über die Schokolade gießen und 5 Min stehen lassen. Mit einem Schneebesen zu einer homogenen Masse verrühren, kalt stellen.

Für die Füllung die HImbeeren auftauen lassen und 300 g mit dem Puderzucker pürrieren, durch ein Sieb streichen. Restliche Himbeeren zur Seite stellen. 300 g Sahne mit 2 TL San Apart steif schlagen, Mascarpone mit Quark, Zucker, 6 TL San Apart und 6 EL Himbeerpürree verrühren, Sahne unterheben, kalt stellen.

Den ersten Bisquitboden auf eine Tortenplatte setzen, Hälfte der Creme darauf verteilen und die Hälfte der übrig gebliebenen Himbeeren, 2. Boden auf die Creme setzen und den Rest der Creme und Himbeeren darauf verteilen, dann den letzten Boden auf die Torte setzen, kalt stellen.


Für die Deko wie folgt vorgehen 
 
Wenn die Torte gut durchgekühlt ist, mit der Ganache einstreichen, kalt stellen und Vorgang wiederholen. Den Fondant mit etwas Palmin an den Händen gut weich kneten, Arbeitsplatte mit Puderzucker bestreuen und Fondant 3-4 mm dünn ausrollen. Auf das Nudelholz "aufrollen" und über die Torte legen. Erst oben andrücken, dann die Seiten Stück für Stück.

Die Eule und die Schmetterlinge hatte ich bereits 3 Tage vorher gemacht, damit diese etwas trocknen können. Die Blumen und die Schmetterlinge werden dann mit einem dünnen Pinsel und wenig Wasser auf die Torte "geklebt", sowie die Zuckerpelen in den Blüten. Die Eule wird mit Zahnstochern fixiert. Viel Spaß beim Nachmachen!


So, das war's erstmal für heute, die Pflicht ruft (wortwörtlich ;-) )
Bis bald

Liebe Grüße
Nicole


Dienstag, 9. Mai 2017

Rhabarberkuchen mit Baiserhaube

Auch dieses Rezept wartet schon länger darauf, gepostet zu werden. Gebacken habe ich den Kuchen schon, als ich den ersten Rhabarber beim Einkaufen entdeckt habe und nicht daran vorbei gehen konnte, auch wenn es noch recht früh war. Mittlerweile ist der im Garten auch schon gut gewachsen und bereit zur Ernte. Rhabarber mag ich ja auch sehr gerne, ob als Marmelade, Kompott oder eben Kuchen - vorzugsweise mit Baiser oben drauf. Daher gabs auch genau so einen Kuchen und hier das Rezept dazu.





Zutaten für eine Springform

800 g Rhabarber
160 g Margarine oder Butter
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 Eier
3 Eigelb
200 g Mehl
2 TL Backpulver

3 Eiweiß
150 g Zucker
1 Prise Salz




Zubereitung

Zuerst den Rhabarber abziehen und in 1-2 cm große Stücke schneiden. Für den Rührteig die weiche Margarine mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren, dann die zwei Eier und die Eigelbe unterrühren. Das Mehl mit Backpulver mischen und nach und nach unter den Teig rühren. Den Teig in eine Springform füllen, den Rhabarber darauf verteilen und den Kuchen bei 170°C (Umluft) ca. 35 Minuten backen.

Dann die drei Eiweiß mit dem Zucker und der Prise Salz steif schlagen und auf den Kuchen streichen. Dabei kann man mit der Gabel oder einem Löffel auch ein Muster ziehen. Den Kuchen für weitere 20 Minuten backen, bis der Baiser anfängt, braun zu werden. 



 Lasst es Euch schmecken und bis bald.
Liebe Grüße
Nicole


Sonntag, 16. April 2017

Frohe Ostern // Bärlauch-Gnocchi mit Tomaten-Frischkäse-Soße

Erstmal wünsche ich Euch noch ein frohes Osterfest mit Euren Lieben und einen fleißigen Osterhasen!


Bevor nun die kurze Bärlauch-Saison wieder vorbei ist, habe ich schnell noch ein Rezept für Euch. Und zwar habe ich mich vor ein paar Tagen an Bärlauch-Gnocchi versucht, mit einer fix gemachten Tomaten-Frischkäse-Soße. Und für's erste Mal sind sie garnicht so schlecht geworden :-) Früher mochte ich Bärlauch ja überhaupt nicht, aber mittlerweile mag ich den Geschmack mal ganz gern, ob als Suppe, als Spätzle oder eben Gnocchi. Nun reicht es dann aber auch wieder. Der Rhabarberkuchen steht auch schon in den Startlöchern ;-) 




 Zutaten für ca. 6 Portionen

1 kg mehlige oder
vorwiegend festkochende Kartoffeln
200 g Hartweizengrieß
(Weichweizengrieß geht notfalls auch)
250 g Mehl
Salz
50 g Bärlauch
(1 EL Butter)


2 Knoblauchzehen
1 rote Paprika
2 EL Olivenöl
500 g passierte Tomaten
100 g Frischkäse
Italienische Kräuter
Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer



Zubereitung

Zuerst die Kartoffeln in Salzwasser kochen. Ich habe sie gleich mit Schale gekocht. In der Zwischenzeit den Bärlauch waschen und im Mixer fein zerkleinern. Wenn die Kartoffeln gar sind, noch heiß mit einer Kartoffelpresse durchpressen, das geht auch gleich mit Schale, die bleibt dann in der Presse übrig. Wenn man keine Kartoffelpresse hat, kann man die Kartoffeln bestimmt auch mit einem Kartoffelstampfer fein stampfen, das habe ich aber noch nicht ausprobiert. Dann gleich mit dem Mehl, Grieß, Salz und Bärlauch zu einem Teig verkneten und am Besten abschmecken, denn der verträgt ruhig etwas Salz. Danach den Teig in einer Schüssel etwas stehen lassen, bis er kalt ist.

Nun werden Gnocchi geformt. Dabei kann man ruhig großzügig mit Mehl auf der Arbeitsfläche arbeiten; sollte der Teig noch recht klebrig sein, noch etwas Mehl einkneten. Dann aus dem Teig etwa daumendicke Rollen Formen, diese in ca. 1 cm dicke Stücke schneiden und wer möchte, kann mit der Gabel noch ein Muster rein drücken. Die Gnocchi werden dann nach und nach nur kurz in kochendem Salzwasser gegart, bis sie oben schwimmen. Das dauert vielleicht so 2 Minuten. Ich habe sie dann abgeschöpft und auf Backpapier gelegt.

Für die Soße den Knoblauch fein hacken oder pressen, die Paprika in kleine Würfel schneiden. Zuerst Knoblauch in Olivenöl andünsten, dann die Paprika zugeben und etwa 5 Minuten mitdünsten. Nun die passierten Tomaten zugeben und köcheln lassen, bis die Paprikawürfel weich sind. Zum Schluss den Frischkäse einrühren (bei Bedarf mit etwas Wasser verdünnen) und mit den Gewürzen und Kräutern abschmecken. Die Gnocchi habe ich dann noch in etwas Butter kross angebraten, das mögen wir ganz gerne. Mit Soße und Parmesan bestreut servieren. Guten Appetit!


Wir machen es uns jetzt wieder gemütlich und dann
noch einen kleinen Osterspaziergang.

Liebe Grüße
Nicole



Montag, 10. April 2017

Schnelle DIY-Deko für die Ostertafel

Heute gibt's nichts Süßes, sondern ich habe mal eine schnelle Deko-Idee für Euch, die Ihr wunderbar für die Ostertafel verwenden könnt. Und zwar kupferfarbene Eier als Mini-Vasen. Bei uns ziert die Deko momentan den Esstisch. Jaja, ich weiß, der "kupfertrend" ist eigenlich auch schon vorbei; ändert aber nichts daran, dass ich es trotzdem noch hübsch finde. Zudem ist mir letztens die Sprühdose (ist schon etwas älter, wie man sieht) wieder in die Hände gefallen und wollte auch mal wieder benutzt werden.




Für diese kleine Bastelei braucht ihr auch garnicht viel:




  • weiße, leere Eierschalen
  • Sprühfarbe kupfer metallic
  • Gummihandschuhe
  • Zeitung als Unterlage
  • Schaschlikstäbchen und Blumentopf oder Glas zum Trocknen



 
 So geht's:

In die Eier habe ich zuerst mit einer Nadel ein kleines Loch in die Oberseite gepiekst und dieses immer weiter ausgeweitet, bis der Inhalt von selber rausfließen kann (bitte nur ein Loch oben machen, sonst läuft dann natürlich das Wasser später unten raus :-) )
Das Ansprühen macht man am Besten draußen, ich habe vorsichtshalber mal den ganzen Balkontisch mit Zeitung ausgelegt, man weiß ja nie, bei meinem Talent.
Nun die Gummihandschuhe anziehen und die Eier ansprühen. Ich habe sie dazu mit der Öffnung über einen Finger gestülpt, so landen schon keine Abdrücke auf dem Ei. Manche habe ich komplett angesprüht, manche nur ca. bis zur Hälfte; so bekommt man auch diesen leichten Ombré-Look.
Zum Trocknen habe ich die Eier dann auf Schaschlickspieße gesteckt und diese in einem Übertopf verteilt. Nach ein paar Stunden sind sie trocken und können beliebig mit kleinen Blümchen dekoriert werden.




Die Mini-Vasen können z.B. mit etwas Ostergras in eine ausgeschnittene Eierschale gestellt werden.
Die Betoneier hatte ich noch von letztem Jahr.

 


Die Deko macht sich auch gut auf einer schwarzen Schale.
Und nun viel Spaß beim Nachbasteln.

Sonnige Grüße
Nicole


Montag, 3. April 2017

Schnelles Mascarpone-Mango-Schichtdessert

Von den Osterhasen-Cupcakes letztens hatte ich noch Mascarpone-Creme übrig, da ich diese relativ dünn aufgestrichen hatte. Und da ich ja auch immer ungern was wegwerfen möchte, ist aus dem Rest wieder mal ein schnelles Schichtdessert entstanden. Diesmal mit Mango und Butterkeksen. Zur Mascarpone-Creme habe ich noch etwas Joghurt gegeben, das macht das ganze etwas leichter.

Von solchen Desserts gibt es ja schon ein paar auf dem Blog - ich seh schon, ich hab da irgendwie ein Faible für. Aber das ist auch einfach super schnell gemacht, lecker und sieht schön aus. Also, wenn ihr für die nächste Feier noch einen Nachtisch braucht, dann nix wie los. Auch super für den nächsten Grillabend; die Mango sorgt für eine frischen, sommerlichen Geschmack. Die lieb ich ja sowieso.



 Zutaten für 4 Gläser

250 g Mascarpone
100 g Schlagsahne
100 g Naturjoghurt
 ca. 3 EL Zucker (nach Bedarf)
1 reife Mango
ca. 10 Butterkekse



Zubereitung

Die Sahne steif schlagen. In einer anderen Schüssel die Mascarpone mit dem Zucker cremig rühren, dann den Joghurt unterrühren und die Sahne unterheben (evtl. noch Zucker zugeben, je nach Geschmack). Die Mango schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Butterkekse grob zerbröseln. Nun geht es schon ans Schichten: Keksbrösel - Mascarponecreme - Mangowürfel, das Ganze wiederholen und evtl. mit einem Rest Creme und Schokostreusel etwas verzieren.



Am Wochenende habe ich auch schon den ersten Rhabarber verbacken, da konnte ich dann im Supermarkt doch nicht dran vorbei gehen. Das Rezept dazu gibt es bald hier.

Liebe Grüße
Nicole



Samstag, 25. März 2017

Möhrenkuchen-Cupcakes zu Ostern mit Mascarpone-Topping

Und da steht schon wieder Ostern vor der Tür. Dazu habe ich Euch auch ein passendes Rezept mitgebracht. Na, was ist wohl der typische Kuchen auf der Ostertafel? Richtig, Möhrenkuchen. Den wollte ich eh mal wieder machen, da es schon Ewigkeiten her ist, dass ich mal einen gebacken habe. Da fiel mir wieder der Rezeptordner aus der Schule ein, aus dem ich letztens schon die Waffeln gemacht habe. 

Und zwar musste ich den Möhrenkuchen mal bei einem Notenkochen machen und bekam eine 1 (worauf ich damals schon stolz war) - deshalb ist er mir auch in so guter Erinnerung geblieben :-)  
Aber ich wollte da draus österliche Cupcakes machen. Wie sie aussehen sollten, wusste ich auch schon - zumindest in meinem Kopf. Fragt mich nicht, wie ich da als erstes auf Hasenhintern im Gras kam... 


Im Inneren der Cupcakes verbirgt sich ein saftiger Möhrenkuchen und die Mascarpone-Creme hat eine leichte zitronige Note, somit sind die Cupcakes auch nicht zu süß. Verzieren kann man sie natürlich nach Lust und Laune, bei mir sind es eben Häschen geworden, die mit dem Kopf im Gras stecken :-)


Zutaten für 24 Cupcakes oder 1 Springform

5 Eier
220 g Zucker
1 unbehandlete Zitrone
200 g geriebene Haselnüsse
250 g geraspelte Möhren
80 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz

500 g Mascarpone
200 g Sahne
1 Päckchen Sahnesteif
60 g Zucker

Zum Verzieren

50 g Kokosraspel
grüne Lebensmittelfarbe (Pulver)
24 Raffaello (1 Packung)
evtl. bunte Zuckerstreusel
weiße Mini Marshmallows 
Zucker-Konfetti rosa


Zubereitung

Die Eier trennen und das Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen. Die Eigelb mit dem Zucker, der abgeriebenen Schale von einer halben Zitrone und 4 EL Zitronensaft schaumig schlagen. Dann die Haselnüse und die fein geraspelten Möhren gut unterrühren. Zum Schluss noch das Mehl, vermischt mit dem Backpulver unterrühren und das steif geschlagene Eiweiß unterheben. Den Teig in eine Springform oder Muffinförmchen füllen und bei 180°C backen. Die Muffins brauchen ca. 25 Minuten, die Springform ca. 50 Minuten. Am besten die Stäbchenprobe machen. Wenn kein Teig mehr kleben bleibt, ist der Kuchen fertig gebacken.


Während die Cupcakes backen und anschließend abkühlen, kann das Topping zubereitet werden. Dafür einfach die Mascarpone mit dem Zucker und der anderen Hälfte der Zitronenschale (bei Bedarf noch etwas Zitronensaft oder -aroma) cremig rühren und die mit dem Sahnesteif steif geschlagene Sahne unterheben. Man kann jetzt die Creme auch so einfach auf die Cupcakes spritzen, dafür ist die Menge ausreichend. 

Für die Deko mit den Hasenhintern vermischt Ihr die Kokosraspeln mit der grünen Lebensmittelfarbe und tunkt die mit der Mascparpone-Creme bestrichenen Cupcakes kopfüber in die Kokosraspeln. Oder man streut sie mit einem Löffel drüber und schüttet den Rest ab. Dann wird auf jeden Cupcake ein Raffaello gesetzt - bei diesen habe ich unten ein kleines Stück abgeschnitten, damit sie eine glatte Fläche bekommen und besser halten. Für den "Puschel" habe ich die Mini-Marshmallows in der Mitte geteilt und diesen mit etwas Creme auf dem Raffaello befestigt. Genauso mit den Füßen. Dafür wurden die Marshmallows in dünne Scheiben geschnitten, platt gedrückt und unten an die Raffaello "geklebt". Vorher habe ich noch jeweils ein rosanes Zucker-Konfetti angebracht.


Die Deko ist zwar etwas aufwendiger und koste etwas Zeit, aber wie gesagt, das bleibt ja jedem selbst überlassen und man kann die Creme auch einfach mit einem Spritzbeutel schön auf die Cupcakes spritzen. 

So und ich geh jetzt raus, die Sonne genießen.

Liebe Grüße
Nicole



Mittwoch, 15. März 2017

Waffeln mit geriebenem Apfel und schneller Karamellsoße

Ich habe mal wieder das Waffeleisen ausgekramt. Besser gesagt die Schwiegermama, denn ich selber habe garkeins, sondern benutze dann das von ihr. Das hat zwar auch schon einige Jahre auf dem Buckel, aber funktioniert einwandfrei. Schon praktisch, wenn man nur ein Stockwerk weiter oben wohnt :-)

Und dann fiel mir ein, dass ich früher aus Schulzeiten (ich habe damals Hauswirtschaft gewählt, weil Mathe war nicht so meins) ein Waffelrezept hatte, welches mir gut in Erinnerung geblieben ist. Und die waren immer so schön leicht knusprig. Also habe ich erstmal den Rezeptordner aus Schulzeiten gesucht und durchgeblättert. Aber kein Waffelrezept in Sicht, ich wurde innerlich schon unruhig. Dann durchwühlte ich noch meinen (regulären) überquellenden Rezeptordner und siehe da, ich hatte es wohl schonmal ausgeheftet und dort rein gelegt. Erleichterung. 


Aber ich wollte auch nicht ganz normale Waffeln. Ich wollte Äpfel und Karamell. Klingt das nicht gut? Die beiden passen doch immer wunderbar zusammen. Und so gab es warme Waffeln, mit geriebenem Apfel im Teig und einer wirklich schnellen Karamellsoße. Die Kombi ist wirklich meeega.


Zutaten für 8 Waffeln

150 g Margarine oder Butter
125 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
3 Eier
Schale von 1/2 Zitrone oder Citroback
150 g Mehl
etwas Milch
1 mittelgroßer Apfel 

75 g brauner (oder weißer) Zucker 
1 TL Vanillezucker
15 g Butter
1 Schuss Ahornsirup (geht auch ohne)
100 ml Sahne


Zubereitung

 Für die Waffeln die Margarine, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Die Eier und Zitronenschale zugeben und unterrühren. Zum Schluss noch den geschälten, geriebenen Apfel und das Mehl zugeben und evtl. einen Schuss Milch, wenn der Teig zu fest ist. Nun das Waffeleisen mit etwas Butter einpinseln, mit 2 vollen EL Teig befüllen (das ist die passende Menge für unser Waffeleisen, muss man etwas probieren) und nacheinander ausbacken. Wenn die Waffeln gleich frisch und warm serviert werden (nicht übereinander stapeln), werden sie auch etwas knusprig.

Während die Waffeln backen, kann die Karamellsoße zubereitet werden. Hierfür einfach alle Zutaten, also brauner Zucker, Vanillezucker, Butter, Ahornsirup und Sahne in einen kleinen Topf geben, aufkochen und 10 Minuten auf kleiner Stufe köcheln lassen, fertig. Dazu passt natürlich auch wunderbar noch eine Kugel Vanilleeis.



Liebe Grüße
Nicole



Freitag, 10. März 2017

Soljanka aus der DDR // Let's cook together

Es ist wieder der 10. des Monats, das heißt heute gibt's wieder eine neue Runde "Let's cook together" auf Ina's Blog What Ina Loves. Das Thema für den Monat März war köstliche Kindheitserinnerungen. Und da sprudelte es schon in meinem Kopf. Was nehme ich denn da??

Essenstechnische Kindheitserinnerungen gibt es tatsächlich einige. Unter anderem Spaghetti mit Wurst in der Soße; das gab es dann nur für uns Kids mittags, da Papa nicht so der Nudelfan ist. Oder der Nudelsalat, den ich letzten gepostet habe. Oder auch die Schwedische Apfeltorte, welche es oft zu Geburtstagen gab. Aber letztendlich habe ich mich für was anderes entschieden. Auch, weil ich es selber schon länger nicht mehr gegessen habe. Und zwar für Soljanka; das ist ein süß-saurer Eintopf, welcher eher im Osten deutschlands verbreitet ist oder auch in Osteuropäischen Ländern.


Unsere Uroma hat lange bei uns gewohnt und diesen Eintopf gemacht. Denn die Omas können solche traditionellen Rezepte ja am Besten. So ein Eintopf hat sich vor allem gut für mehrere Personen vorbereiten lassen. Oder es wurde einfach so ein großer Bräter voll gekocht und eingefroren. Wir haben uns jedenfalls immer darauf gefreut, wenn es wieder Soljanka gab und deswegen gibt es heute das Rezept dazu. Nen Schönheitspreis gewinnt der Eintopf allerdings nicht ;-)



Zutaten für einen großen Topf (6-8 Portionen)

1 kg leicht durchwachsener Schweinebraten
2 EL Senf 
1,5-2 L Gemüsebrühe
1 große Zwiebel
200 g Fleischwurst
1 Glas saure Gurken
1 Glas eingelegte Tomatenpaprika
1 Glas Letscho (falls ihr es nicht bekommt,
kann es notfalls auch weg gelassen werden)
 2 EL Tomatenmark
Ketchup
Salz, Pfeffer
Paprikapulver
 1 Becher Schmand


Zubereitung

Zuerst wird der Schweinebraten gemacht. Das kann man auch schon gut vorher machen oder ihr kauft einfach schon fertig gegartes Fleisch. Dazu würze ich den Braten gut mit Salz und Pfeffer und streiche ihn mit dem Senf ein. Anschließend wird er mit der halbierten Zwiebel in einem Bräter rundrum scharf angebraten. Ich habe den Braten dann kurz aus dem Bräter genommen, das Tomatenmark und einen Schuss Brühe zugegeben, um den Bratensatz zu lösen. Dann den Braten wieder in den Bräter legen und die Gemüsebrühe angießen. Nun darf er ca. 2,5 Stunden im Ofen bei 180°C mit Deckel garen. Evtl. zwischendurch mal wenden.

Nachdem das Fleisch schön weich und abgekühlt ist, wird es in kleine, feine Stücke geschnitten bzw. zerteilt. Die Zwiebel kann man auch noch grob würfeln. Die Fleischwurst, Gurken und Tomatenpaprika werden auch in feine Würfel geschnitten und dann zusammen mit dem Fleisch/Zwiebel und dem Letscho in die Brühe vom Braten gegeben. Wenn Euch zu wenig Soße im Topf ist, einfach noch etwas Gemüsebrühe zugeben. Dann wird das ganze nochmal für 30 Minuten gekocht. Anschließend wird noch etwas Ketchup zugegeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist (ich habe etwa 200 ml zugegeben, da ich kein Letscho bekommen habe). Nun wird die Soljanka noch mit Salz, Pfeffer und ordentlich Paprikapulver abgeschmeckt und mit einem Klecks Schmand serviert. Natürlich schmeckt es bei Oma immer am Besten, aber meine Soljanka kommt schon ganz gut ran :-)


 Liebe Grüße
Nicole



Dienstag, 7. März 2017

Manchmal muss es ein einfacher, saftiger Rührkuchen mit Kirschen sein

Am Wochenende hat mich mal wieder die spontane Kuchenlust gepackt. Aber ich wollte was Schnelles ohne viel Schnick Schnack. Und da kam mir ein einfacher Rührkuchen in den Kopf, mit Kirschen für die Saftigkeit und bissl was Fruchtiges. Also kurz die Vorräte gecheckt und die Rührbesen geschwungen. Heraus kam ein leckerer, saftiger Kuchen, der durch ein wenig Zartbitter-Schokolade auch nicht zu süß ist. Perfekt zum gemütlichen Nachmittags-Kaffee. Das letzte Stückchen werde ich mir dann später noch gönnen, während ich etwas an einem neuen Blog-Design bastele.




 Zutaten für eine Springform mit 26 cm

4 Eier
200 g Zucker
120 g Margarine oder Butter
100 g gemahlene Haselnüsse
100 g Schokoraspeln
(habe je 50 g Vollmilch und Zartbitter genommen)
100 g Mehl
2 TL Backpulver
1 Glas Sauerkirschen (ca. 300 g)



Zubereitung

Eier und Zucker schaumig aufschlagen, dann die weiche Margarine zugeben und gut verrühren. Anschließend die gemahlenen Haselnüsse sowie die geriebene Schokolade zugeben. Zum Schluss noch das Mehl, vermischt mit dem Backpulver zugeben und zu einem glatten Teig verrühren. Diesen in die Springform füllen, die abgetropften Kirschen darauf verteilen und bei 175 °C ca. 45 Minuten backen (Stäbchenprobe machen). Ich habe den Kuchen nach dem Backen noch mit Puderzucker bestreut. Man kann ihn auch sehr gut am nächsten Tag essen, da der Kuchen dann schön durchgezogen und noch saftiger ist (natürlich abgedeckt).


Liebe Grüße
Nicole


Donnerstag, 2. März 2017

Nudelsalat - unser Familienrezept

Das schöne daran, wenn man etwas mehr Zeit hat ist ja, dass man das machen kann, worauf man Lust hat. So ist es auch mit dem Kochen/Backen im Moment. Da mach ich dann doch mal Sachen, die ich sonst unter der Woche nicht mal eben schnell machen würde, da es mir für abends zu lange dauert. So ging es mir auch mit dem Nudelsalat. Ich hatte einfach Lust drauf, war noch kurz einkaufen und hab mit Vorfreude zum Schnippeln angefangen.

Sonst wurde der nur am Wochenende oder zum Grillen oder so gemacht. Und das ist auch so eine kleine Kindheitserinnerung. Immer wenn es hieß, es gibt Nudelsalat zum Grillen oder einfach mal mit Wiener Würstchen habe ich mich schon morgens aufs Essen gefreut. Auch wenn es nur ein Nudelsalat ist, aber ich fand das früher dann immer toll.



Zutaten für 4 gute oder 6 kleine Portionen

 300 g kleine Nudeln
200 g Fleischwurst
ca. 1/2 Glas saure Gurken
1 süßlicher Apfel
1 Dose Mandarinen

ca. 150-200 g Salatmayonnaise
1 EL Senf
Schuss Gurkenwasser von den eingelegten Gurken
Salz, Pfeffer, Zucker
(etwas Worcestershire Sauce)



Zubereitung

Die Nudeln nach Packungsanweisung kochen, abgießen und nach dem Abkühlen in eine große Schüssel geben. Den Apfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Die Fleischwurst und die Gurken ebenfalls in kleine Würfel schneiden und alles zu den Nudeln geben. Zum Schluss die abgetropfen Mandarinen mit den Händen grob zerkleinern und zum Salat geben.

Für das Dressing die Mayonnaise mit Senf und dem Gurkenwasser verrühren (so wird sie gleich etwas dünnflüssiger) und mit Salz, Pfeffer und evtl. etwas Zucker kräftig abschmecken. Die Worcestersauce kann man auch weglassen, wenn man sie nicht gerade da hat. Das Dressing gut mit dem Salat vermischen; wenn dieser etwas durchgezogen ist, kann er nochmal mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt werden. Lasst es Euch schmecken!




Liebe Grüße
Nicole



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